Johannes Kahrs

Johannes Kahrs, Ralph Ueltzhoeffer - ART Karlsruhe 2010.
Die Berliner Galerie Asperger zeigt auf der 7. ART Karlsruhe frühe Arbeiten von dem renommierten Künstler Johannes Kahrs (Zeno X Gallery, P.S.1, Saatchi Gallery u.A.), Textportraits von dem Lichtkünstler Ralph Ueltzhoeffer (GLOW Eindhoven, Marietta Neuss, London), aktuelle Zeichnungen und Positionen von dem berliner Maler und Professor (UdK Berlin) Wolfgang Petrick, der israelischen Biennalekünstlerin (Biennale Venedig 2009, Israelischer Pavillion) Raffi Lavie u.A.

Textportraits von Ralph Ueltzhoeffer

Webperformance und Suchmaschinen
Internet und Kunst als Performance in einem Meer unüberschaubarer, digitaler Vorgänge. Das Atelier wirkt leer und aufgeräumt kaum etwas ziert die Wände, fast nichts erinnert mich an Kunst. Der Künstler, ruhig und gefasst von Unsicherheit keine Spur fragt mich endlich ob ich vielleicht ein paar neue Arbeiten sehen möchte? Erleichterung, ich fühle wieder Boden unter den Füßen. Wir reden lange über das Project TEXTPORTRAIT, über Internetvorgänge, aktuelle Installationen und Ausstellungen. Die Arbeit im world-wide-web erscheint ihm fast wichtiger als herkömmliche Ausstellungen. Er führt mich in einen weiteren Raum und da hängen und stehen sie die Fotografien hinter Acrylglas, Leuchtkästen, Stoffbänder und ausgeklügelte Beleuchtungssysteme, 3D Hologramme usw. Während ich mich an der materiellen und visuellen Haptik erfreue verkündigt er die “Materialschlacht” in unseren Ausstellungshallen für beendet. Die Zukunft der Kunst wird sich in den Wohnzimmern auf großen Plasmas abspielen und zum Leiden der Qualität entmaterialisieren. Verkaufbare Kunst wird in den Hintergrund treten. Ganzen Bericht lesen… (Quelle: Spiegel Online Kultur).

 
Johannes Kahrs   Ralph Ueltzhoeffer
     

Malerstar Johannes Kahrs

Im Herz der Finsternis
Wenn der Horror vorbei ist, leuchten die Farben am stärksten. Der Berliner Johannes Kahrs malt die Stille nach dem Schrei. Und ist so zu einem der heimlichen Stars des deutschen Kunstbetriebs geworden. (”Monopol”-Autor Harald Fricke hat den Maler in seinem Atelier besucht). Dass die Welt ein Schlachtfeld ist, hat Künstler selten abgeschreckt. Goya war nah dran, als er die zerfetzten Leiber der napoleonischen Kriege darstellte und mit dem Kommentar “So war es!” versah. Was aber macht Gewalt so anziehend? Worin liegt die Sensation des Fleisches, der Francis Bacon nachspürte? Die Menschen sind schutzlos, das macht sie wütend – kein Künstler versteht es momentan, diese Ohnmacht so genau ins Bild zu setzen wie Johannes Kahrs. Ganzen Bericht lesen… (Quelle: Spiegel Online Kultur).

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